Zeitschrift für Spiritualität und Transzendentale Psychologie 2013, 3 (1)



Einblick ins Himmlische

 (Insights into celestial realms)

Laura Teske

 

 

 

Hagia Empeiria ist altgriechisch und bedeutet “Heilige Erfahrung”. Die Erfahrung des Heiligen ist das Thema dieser Rubrik. Autorinnen und Autoren sollen hier zu Wort kommen, die ihre eigenen spirituellen Erfahrungen ungeschminkt zu schildern bereit sind. Der Sinn dieser Rubrik ist nicht die Bewertung und theoretische Reflexion, sondern die subjektive Präsentation persönlicher und authentischer Erfahrungen und Einsichten. Der Herausgeber ist für jeden eingesandten Erfahrungsbericht seiner Leser dankbar.

 

Die Erlebnisse

... Da floss mir eine schier unvorstellbare Glückseeligkeit und Herrlichkeit direkt ins Herz hinein. Mich durchströmte eine grenzenlose, unendlich starke Wärme, Herzlichkeit und unbeschreibliche Liebe, eine gigantisch offene Freude, ein unbändiges Freiheitsgefühl – alles in absolute Friedlichkeit, Geborgenheit und Urvertrauen eingehüllt. Mein Geist war so rein und klar, wie ich es noch nie zuvor erlebt hatte. Alles, wirklich alles schien mir offen und zugänglich zu sein. Es fühlte sich an, als werde ich immer riesiger und bin doch nur miniklein. Ich fühlte mich nicht mehr als „ich“, mein „Ich“ hatte sich aufgelöst, ich fühlte mich mit allem eins.

 Es war, als sei ich mit allem, was existiert, je existiert hat und je existieren wird, direkt verbunden.

 Ich fühlte mich als ein Teil des großen Ganzen, und es fühlte sich gleichzeitig an als sei alles ein Teil von mir.

 Dadurch fühlte ich mich nicht länger einsam.

 Körperlich fühlte es sich an, als ob ich schwebte.

 Das war ein in seiner Intensität schon beinahe unheimliches Gefühl von Leichtigkeit, Schwerelosigkeit. Raum und Zeit existierten bei mir nicht länger, alles war in einem fließenden Fluss. Es gab keine Unterbrechungen, alles war in diesem einen Fluss.

 Ich erlebte, wie alles in diesem einen Fluss ist, indem auch „ich“ mich mittendrin fühlte.

 In diesem Fluss glitt alles ineinander über, alles war einfach. Alles lebte, von Moment zu Moment, es gab nur das Jetzt. In diesem Jetzt war alles perfekt.

 Es war eine insgesamte Perfektion, für die ich auf der irdischen Ebene in keinster Weise irgendein vergleichbares Beispiel finden könnte.

 Alles, was ich gerade versuche, in seinen einzelnen Komponenten zu beschreiben, war insgesamt nur ein Gefühl, mit dem sich das als das Meinige gefühlte Selbst komplett integriert fühlte. Dennoch fühlte ich mit dem alles integrierenden Gefühl mal mehr in die eine Richtung und mal in eine andere, denn ich habe nur ansatzweise alles Höhere gleichzeitig gefühlt. Aber ich konnte damit bereits erahnen, wie weit gen Tiefe es noch weiterzufühlen geht wenn man sich öffnet und noch mehr loslässt. Ich merkte, dass ich vor diesem Erlebnis nur eine sehr begrenzte Vorstellung von spiritueller Weite hatte (ganz entgegen meiner vorherigen Annahme, dass ich spirituell schon sehr fortschrittliche Vorstellungen hätte. Das Gefühl veränderte sich, es war in Bewegung, es war lebendig, und doch blieb es in der Kernsubstanz als Liebe gleich. Es war das allerfeinste Gefühl, das ich je gefühlt hatte! Es war so fein, dass man es mit Worten nicht wahrheitsgemäß beschreiben kann, dass man es sich nicht vorstellen kann, wenn man es nicht selbst schon mal erlebt hat. Und es war nicht nur das Feinste, sondern auch das Intensivste und Mächtigste, was ich in meinem Leben je erleben durfte.

 Anders beschrieben, war es, als ob ein riesiges Feuer aus

 Gottes Liebe (seiner unendlich barmherzigen und absolut bedingungslosen Liebe zu Allem), in meinem Herzen entflammt.

 Ich fühlte mich wie im Paradies.

 Ich fühlte mich, als sei ich selbst zu einem Paradies geworden. Mein Zustand war jedenfalls paradiesisch. Ich war in Gottes natürlicher Ordnung mit eingebunden.

 Mein persönlicher Ordnungssinn, alles was ich vorher gedacht hatte, alles was ich geglaubt hatte, alles was ich mir auf eine bestimmte, an meine bisherigen, persönlichen Lebenserfahrungen geknüpft, subjektive Weise vorgestellt hatte, war umgeworfen und es gab nur noch Gottes natürliche und perfekte Ordnung.

 Visuell sah ich, was ich vom Himmlischen sah, nicht durch meine menschlichen Augen, sondern wie durch ein größeres, spirituelles, allsehendes Auge.

 Es war ein umfassenderes, gezielter wahrnehmendes und zu allem offenes, alles integrierendes Auge.

 Was ich visuell sah, war in lichter, heller Klarheit und strahlendster Schönheit.

 Es waren zum Teil sichtbar gewordene, energetisch wahrnehmbare Gefühle, teilweise Bilder symbolischer, metaphorischer Art, um mir irdische und spirituelle Zusammenhänge meinem menschlichen Verstand näher begreiflich zu machen und teilweise größere Visionen, in Form von Zukunftsmöglichkeiten der Entwicklung der Menschen.

 Generell sei unbedingt angemerkt, dass ich das Erfahrene nicht imstande bin so wiederzugeben, wie es wirklich war. Ich kann mich dem Erfahrenen mit diesen geschriebenen Worten höchstens ein kleines bisschen annähern.

 In dem beschriebenen Zustand gab es keine Schwierigkeiten mehr, keine Probleme,

 keine Sorgen und Ängste, keinen Widerstand gegen etwas, keine Wut, keinen Ärger, keine Scham, keine Geheimnisse, keine Fragen...

 Es gab nur diese unbeschreibliche Liebe mit der ich mich eins fühlte und alles war ewig gut.

 Es war, als ob dieser göttliche Funke allen Lebens in mir erblühte und zu leuchten begann.

 Es war, als sei mein inneres Licht angezündet worden.

 Ich fühlte mich als einen Strahl von Gottes Licht.

 Ich fühlte mich komplett, es fehlte nichts.

 Ich hatte keine Bedürfnisse und Wünsche ich war einfach nur.

 Es war, als ob mein innerstes Wesen, der Wesenskern selbst, sich geöffnet hatte.

 Es war, als lerne ich das erste Mal mein wahrhaftiges Wesen kennen.

 Dieser Wesenskern war so rein und so verletzlich, und doch so geborgen im Licht.

 Es war, als liege ich in meinem reinsten Wesenskern (also dem Teil von Gott) in Gottes schützenden Armen geborgen.

 

 Zuerst war ich äußerst verwirrt, als ich das, was mit mir passierte, einzuordnen versuchte.

 Ich wollte es verstehen, ich wollte es begreifen, ich wollte es erklärt haben.

 Es ließ sich allerdings nicht äußerlich erklären, es war ja innerlich klar.

 Und wenn ich im Inneren blieb, wenn ich nicht verstehen wollte, sondern lediglich fühlte, dann blieb alles klar und gut. Und dann waren Erklärungen auch nicht länger nötig.

 Dieser Zustand lässt sich in mehrere Phasen unterteilen.

 Zuerst einmal gab es im Äußerlichen die „eröffnende Phase“ oder auch „Aufbauphase“, in der sich in meinem Verstand Dinge neu zu ordnen begannen und ich mehr Klarheit über meine Lebenssituation gewann.

 In dieser Phase sickerte bereits viel Erleichterung und Freude bezüglich meines Lebens und des Lebens generell durch, da ich endlich begriff, dass ich niemals Opfer von äußeren Geschehnissen bin, wie zuvor angenommen, sondern, dass ich selbst Schöpfer meines Lebens bin. Zum vorherigen Zeitpunkt hatte ich geglaubt, mein Lebensglück wäre von einer bestimmten Person abhängig, und mich deshalb schwach, unwohl und komisch gefühlt. Doch mit diesem Glauben bin ich dann immer mehr ins Zweifeln geraten, als ich meinen Partner Marco kennenlernte und mit dem Meditieren begann.

 Dann gab es die Phase die man „Beginn meines Einblicks“ nennen kann, einfach so, ganz plötzlich nach einer Sitzung mit einer Bekannten, welche die Gabe bekommen hat, auf energetischer Ebene Heilung zu unterstützen.

 In rasender Geschwindigkeit flossen alles eröffnende Erkenntnisse in mich hinein.

 Dieser Zustand steigerte sich immer mehr und ich wurde immer offener, begann mich auch an meinen Daseinsgrund zu erinnern, bis er letztendlich im  Höhepunkt gipfelte, in dem, was ich ganz zu Anfang zu beschreiben versucht habe.

 Diese ganze Phase dauerte im Beginn einen ganzen Tag und eine Nacht an. Am zweiten Tag brach dann der Höhepunkt, der Glückseeligkeitszustand, in mich ein. Da war ich weder fähig, an Trinken, Essen, Toilette oder Zubettgehen zu denken, noch konnte ich überhaupt irgendetwas anderes tun, als einfach nur in diesem Zustand zu sein.

 

 Wenn ich in dieser Zeit über das, was gerade geschah, nachzudenken anfing, dann dachte ich, ich halte diesen Zustand mit dieser Energie keinen Moment länger aus, weil ich sonst vor lauter Freude platzen würde.

 Die Intensität der Energie in mir, grenzte beinah schon an eine Unerträglichkeit, so überraschend und ungewöhnlich schön war sie für mich.

 Überhaupt war die Diskrepanz zwischen diesem Zustand voll Göttlicher Liebe und dem „sich eigentlich aber auf der Erde Befinden“ enorm hoch.

 Es gab noch keinen Ausgleich von beidem in mir, keine Mitte, sodass diese beiden Dinge nicht aneinander angeglichen waren und ich währenddessen unmöglich irgendetwas „irdisch Sinnvolles“ tun konnte.

 Eigentlich war ich fast durchgängig mit meinem ganzen bewussten Sein, mit Seele und Geist, im Himmel. Nur mein Körper befand sich durchgängig auf der Erde.

 Bewusst mit dem Himmlischen verbunden zu sein, bedeutet, sich geistig auf einer anderen Ebene zu befinden, es ist eine andere Dimension als das Irdische,  welches Materie ist, was man also anfassen kann.

 Das Irdische war mir nur als die äußerste aller unendlich vielen Ebenen und Dimensionen im Universum sichtbar. Alles, was passiert, geht immer von Gott aus, also vom Feinsten. Aus Gott, also dem Nichtmateriellen, kommt die Kraft. Je nachdem, wie sich dann etwas Feines bewegt oder wie es bewegt wird oder wie es zu anderen Feinheiten im Kontext steht, so materialisiert sich dieses auf der irdischen, materiellen Ebene. Von unterer Ebene aus betrachtet und dazugesagt, leben die meisten Menschen nicht nach dieser Natürlichkeit, sie arbeiten gegen das Göttlich-Natürliche. Das ist auch der Grund für das viele Leid. Die Menschen lassen sich dazu verlocken, Macht haben zu wollen und sich alles so zurecht zu basteln, wie es ihnen persönlich am besten gefällt. Im Globalen wie im Persönlichen. Aber dazu komme ich später nochmal...

 Jedenfalls ist das Feine stets viel mächtiger als das Grobe. Das Grobe entspringt ja dem Feinen. Alle Kraft kommt von Gott, vom Feinsten. Der Kern von Allem, das allerfeinste und allerzarteste und doch allerstärkste, was es gibt, ist Gott, die Liebe, das Licht.

 Ich erlebte Gott als den innersten Lebensfunken in allem, als den Kern allen Lebens.

 Also ist das Feine entscheidend dafür, wie das Grobe wird. Gott ist überall. Man muss sich nur öffnen, um ihn zu fühlen.

 Wir sind im Alltag nur viel zu beschäftigt unseren Job zu erledigen oder unseren Aufgaben nachzugehen, Geld zu verdienen, dem Leistungsdruck standzuhalten usw. - aus Angst, dass uns sonst etwas Unschönes widerfährt, wie zum Beispiel, dass uns ein finanzieller Nachteil entsteht oder die Sorge, was die Leute wohl sonst von uns denken würden (was witzig, und eigentlich sehr abstrakt ist, weil ja jeder solche Ängste kennt, und obwohl jeder so etwas kennt, und das nicht nur von sich selbst, sondern auch von Anderen, haben trotzdem alle diese Angst...). Wir denken ständig nach, überlegen, drehen die Dinge im Verstand so herum und dann wieder so herum, denken uns, was ist, aber sind mit dieser „Verkopfung“ gar nicht offen und frei für das, was wirklich ist, das was die Wahrheit ist, das, was Gott ist. Das ist generell ein Stress, also so zu arbeiten und dabei zusätzlich noch den Gedanken mehr Energie als nötig zu geben. Damit nimmt man sich eher weniger Zeit zur Entspannung, weil einem das zu Erledigende am wichtigsten erscheint, alles Andere kommt in der Wichtigkeitsrangfolge erst danach. Und wenn dann mal Entspannung ansteht, dann auch nur Entspannung von der Anspannung und nicht das wahre Entspannen durch das Fühlen dessen, was wirklich ist. Das zu fühlen, was wirklich ist, würde einem dann eher als eine Zusatzanstrengung neben dem als Wichtigstes Bewertetem erscheinen. In der spirituellen Wirklichkeit, also auf der höchsten und entscheidendsten Ebene, ist jedoch alles wunderbar, da gibt es keinen Stress. Der Stress bei den Menschen entsteht nur durch den Stress, den sie sich selber machen. Oder durch Widerstand und fehlende Akzeptanz gegenüber einer Sache, die ohnehin so ist, wie sie ist, und sich nicht ändern lässt – denn Alles wird beeinflusst von Allem.

Und nun wieder zurück zum roten Faden, zu meinen „Zustandsphasen“. Ich war also überwiegend in diesem himmlischen, höchsten Bewusstsein „unterwegs“ und 3 Personen waren mit dabei. Sie konnten meinen inneren „Durchbruch“ ins Himmlische live und hautnah miterleben.

 Und die haben das alles live und hautnah miterlebt.

 Zwar nicht direkt in sich selbst, aber sie haben mich erlebt. Ich habe vor Freude, Rührung und Dankbarkeit geweint, ich habe gelacht und plötzlich wieder geweint, vor Trauer darüber, dass nicht alle Menschen die frohe Botschaft kennen und verstehen, die Botschaft, dass in der ewigen Wirklichkeit immer alles wunderbar ist.

 Ich versuchte den Dreien alles, was gerade mit, bei und in mir passiert, mitzuteilen.

 Ich hab dabei zum Teil nicht bewusst bemerkt, dass ich redete, es ist einfach wie von allein geschehen.

 Es waren Worte, die zwar aus meinem Mund kamen, aber diese Worte stammten von Gott.

 Ich war zeitweise als Sprachrohr Gottes umfunktioniert.

 Ich befand mich im Himmel und alles Irdische wurde für diese Zeit gänzlich unwichtig.

 Bei den Dreien war ich geborgen und brauchte mich nicht um das Körperliche oder Irdische zu kümmern, sie passten auf mich auf und waren für mich da.

 Nach dem ersten „Durchbruchtag“ gab es noch die „Angleichungsphase des himmlischen Durchbruchs an das Irdische“, welche ungefähr zwei weitere Tage andauerte.

 Ich war immer noch mit dem Himmel verbunden, aber ich konnte mich damit im Irdischen immer besser arrangieren.

 Das heißt, ich konnte einkaufen gehen, Telefonate führen und was noch so anstand, wieder mit wesentlich weniger Schwierigkeiten erledigen, verglichen mit dem ersten Tag, wo ich zu so etwas absolut unfähig war.

 In diesen zwei Tagen lernte ich mit der Verbindung zum Himmlischen im Alltag besser umzugehen.

 Und ich lernte, in Allem, was mir in diesen Tagen begegnete, den Bezug zum Himmlischen kennen.

 So begegnete mir also irgendeine Thematik, und schwupps, wurde mir vom Himmlischen klar gemacht, wieso es so etwas auf der Erde gibt und wie das im Zusammenhang mit dem Himmlischen steht.

 Außerdem konnte ich mir jegliche Thematik, die ich nicht ganz verstand, oder zu der ich Fragen hatte (und das waren in meinem Fall vor allem mein persönliches Leben, meine Bestimmung bzw. Berufung, der Sinn dessen und das Leben selbst) mit dem himmlischen, essenziellen Hintergrund anschauen. Genauso konnte ich, wenn zum Beispiel jemand an mir vorbei ging, gefühlt erkennen, was mit dieser Person gerade los ist, wie es ihr geht, wie sie sich fühlt und was sie denkt.

 In den Nächten kamen im Schlaf Engel und andere himmlische Lichtwesen zu mir, die mir wichtige Botschaften, eingepackt in Liebe und umhüllt von Licht, in mein Herz gaben.

 In den Momenten der Übergabe habe ich alle Botschaften gefühlt verstanden.

 Es wäre mir allerdings nicht möglich gewesen, diese Botschaften in Worte für den menschlichen Verstand zu übersetzen.

 Die Informationen seien dann für mich verfügbar, wenn ich sie brauche.

 Bei den Engeln zu sein, hat sich wie Zuhaussein angefühlt.

 Ich war einfach purpurglücklich.

 Ich wollte, es hätte ewig angedauert, bei ihnen zu sein, und dennoch wusste ich nun, dass ich hier auf der Erde noch etwas zu tun habe. Nach meinem Tod würde ich ohnehin ins Himmelreich zurückkehren, indem alles gänzlich schön und gut ist.

 Außerdem halte ich nun eine regelmäßige Verbindung zu meinen Engeln, sodass ich mich mit ihnen verbunden fühle. Diese Verbindung ist jederzeit möglich, wenn ich mich nur öffne.

 Nach den zwei Tagen „Angleichung“ fand die „Ausklangphase“ statt, in der die Verbindung zum Himmel zwar noch da war, allerdings an Intensität stetig abnahm und ich wieder fähiger wurde, mein „normales“ Leben zu führen (kleiner Smiley, da mein Leben eher noch nie besonders „gewöhnlicher Art“ gestaltet war).

 Dazufügen möchte ich noch, dass alles was ich vorher als normal angesehen hatte, mir nun verrückt vorkam und alles was mir vorher verrückt erschienen war, für mich normal wurde.

 Diese „Ausklangphase“ dauerte mehrere Wochen an.

 Es war so, dass mein innerer Zustand jeweils perfekt an die jeweilige äußere Situation angepasst war.

 Generell hatte ich innerlich und äußerlich nie mehr zu tragen, als ich tragen konnte und wollte, da hat Gott immer genau aufgepasst.

 Also, ich war immer so, wie es gerade nötig war.

 Beispielsweise hatte ich beim Meditieren wieder eine stärkere Verbindung. Einmal bekam ich z. B. deutlich gesagt, ich solle dieses Erlebnis in meiner Familie andeuten. Wenn ich allerdings einen Termin zu vereinbaren hatte, war ich wieder recht irdisch und „bodenständig“.

 Seit diesem gesamten Erleben ist bei mir alles aufgewühlt worden, mein Leben hat sich um 180 Grad gewendet, die Dinge haben sich wieder geordnet und schließlich gelegt und beruhigt. Zwischenzeitlich war ich noch sehr aufgebracht, weil ich noch nicht so recht gewohnt war, mit den himmlischen Informationen, die mein gesamtes Weltbild umgeschmissen und erneuert beziehungsweise erweitert haben, im Erdenleben umzugehen. Doch wie schon gesagt, hat sich das mittlerweile geordnet und gelegt.

 

Die Erkenntnisse

 Ich werde nun versuchen (obwohl ich noch Jahre weiterschreiben könnte und wohl zu keinem Ende kommen würde, weil ich den Text noch unermüdlich weiter ausführen und erklären könnte und noch viele viele viele Worte nötig wären um es noch genauer und noch wahrer zu beschreiben), nun nur noch, das Wichtigste zusammenfassend zu erzählen - also das, was ich aus dem Einblick heraus über das Leben im Allgemeinen erfahren-,bzw. gesagt und gezeigt bekommen habe.

 

 Also...

 Alles hat einen Sinn – weil es Gott gibt.

 Es gibt nur Gott, in der Wirklichkeit gibt es nur Gott.

 Denn alles ist Gott.

 (Der Mensch kann sich das nur leider etwas schlecht

 vorstellen. Er versucht es mit dem Verstand zu fassen,

 kann es aber nicht. Und dann entstehen vermenschlichte Verbildlichungen, die einem letztendlich wieder unmöglich erscheinen können...)

 Gott liebt uns bedingungslos, jeden Einzelnen Menschen, egal was dieser tut, je getan hat oder je tun wird. Jedes Tier, jede Pflanze, jedes Wesen.

 Gott ist die pure Barmherzigkeit, die pure Vergebung für Alles, die pure Freude.

 Auch ist Gottes Humor grenzenlos.

 Gottes Lachen ist fortwährend.

 In der Göttlichen Wirklichkeit ist alles gut, immer und ewig. Da ist alles durchdrungen von purer Liebe, Licht und Schönheit. Auch ist dort alles möglich.

 Es gibt nichts, was es nicht gibt.

 Und – alles hat Einfluss auf alles, denn alles hängt zusammen, alles ist miteinander verbunden (denn alles entspringt der gleichen Essenz – Gott).

 So ist auch bei den Menschen alles gut, nur sind sie sich dessen meist nicht bewusst.

 Sie entwickeln sich gerade erst dahin wahrzunehmen, dass im Grunde alles gut ist.

 

 Es gibt eine göttliche Gerechtigkeit.

 Jeder ist da, wo er sein soll.

 Jeder hat zu jeder einzelnen Millisekunde die Möglichkeit, an der individuellen Situation, in der er gerade steckt, zu wachsen.

 Jeder, wirklich jeder Mensch, ist immer ganz genau in der Lage, die für seine persönliche Weiterentwicklung am vorteilhaftesten ist.

 Doch da gibt es noch etwas Wichtiges hinzuzufügen, was im Zusammenspiel von Allem eine große Rolle spielt:

 Jedes als Mensch inkarnierende Wesen bekommt einen freien Willen geschenkt.

 Das ist wunderbar, denn so kann er durch jede noch so winzige, einzelne Entscheidung selbst bestimmen, was er möchte und wo er hin möchte.

 Und da gibt es unendlich viele Möglichkeiten.

 Es gibt den Weg zum Licht, den Hauptweg (das  natürliche Streben), es gibt aber auch Wege ins Dunkle. Es gibt direkte Wege, Wege mit kleinen und größere bis riesige Umwege bis hin zu Kehrtwendungen und Rückfällen (bei denen auch jederzeit eine Kursänderung möglich ist, nur dass es dann oft schwerer ist...).

 So ist das Karma oder Schicksal einer Menschenseele stets die Summe aller Entscheidungen, die sie je getroffen hat.

 Gott gibt nichts vor, Gott zwingt einen zu nichts, Gott erwartet nichts von einem, Gott bewertet nicht, Gott urteilt nicht. Auch die, die nicht zur Liebe hin leben, sondern die sich zum Dunklen ziehen lassen, die liebt er genauso.

 Gott liebt alle/s gleich. Gott LIEBT einfach (alles).

 Er lässt alles sein. Weil er alles liebt, lässt er alles frei.

 So ist der einzige, der wahrhaft erfüllende Weg, der zu Gott zurück führende, denn er ist der Vater, die Quelle, der Ursprung von Allem.

 Zu dem zurückzukehren, woher man gekommen ist, ist das, wonach, unbewusst oder bewusst, alles strebt.

 Das ist, wie schon erwähnt, die natürliche Entwicklung im Leben.

 Das Schöne, das aus dem Gesetz freien Willen resultiert, aber gleichzeitig auch das, was oft zuerst einmal erschreckend und Angst einflößend erscheint, ist, dass wir für die Dinge in unserem Leben und allgemein die Art unseres Lebens selbst verantwortlich sind. Nur liegt bei den Menschen das Wissen über diese Eigenverantwortung meist im Verborgenen, im Unbewussten, sodass sie sich  z. B. oftmals denken, nur die äußeren Umstände hätten zu einer misslichen Lage geführt. Dabei erschaffen wir uns durch unseren freien Willen und die daraus getroffenen Entscheidungen und Taten unsere Realität selbst.

 Etwas passiert, wir denken darüber, und so wie wir denken, so fühlen wir uns. Etwas passiert also, und das Entscheidende ist die Art unserer Reaktion, also wie wir reagieren. Genauso entscheidend ist unsere Art der Aktion, also das wie bei Agieren.

 Das Was ist gar nicht so wichtig, aber das Wie.

 Das Feine beeinflusst das Grobe. Alles entsteht aus dem Feinen. Im Feinen liegt der Ursprung.

 Unsere Einstellung, unser Denken ist entscheidend dafür, wie wir uns fühlen und die Dinge im Außen wahrnehmen... Das, was wir im Geist halten, erfahren wir im Außen. Doch das Fühlen, was im Moment ist, kommt der Wirklichkeit noch näher als unser Denken über etwas (wenn wir über das was gerade ist denken, ist es schon längst wieder vorbei). Doch der Wirklichkeit kommt das reine Fühlen dessen, was im Moment ist, näher, als das Denken… Das bloße Sein ist das Wahre. Denken können wir wie wir gerade lustig sind... Es hat nur nichts mit wirklicher, wahrhaftiger Wahrheit zu tun.

 Generell sei noch eine grundsätzliche Regel angemerkt:

 Dem, dem wir unsere Aufmerksamkeit und Energie zukommen lassen, das füttern wir, das energetisieren und nähren wir.

 Es ist unsere eigene Entscheidung, was wir energetisieren und demnach stellt sich das Leben auf uns ein.

 

 Und noch ein ganz wichtiger Punkt.

 Das, was Leid auf Erden erschafft, ist der Mensch selbst. In der bedingungslosen Liebe gibt es keine Probleme. Jedes Menschenherz, welches diese göttliche Liebe erfährt oder näher dahingelangt, wird mehr und mehr geheilt und Lasten fallen ab.

 Gott hilft jedem und erhört jeden, der darum bittet und auch wirklich will.

 Er hilft bedingungslos, doch für die Bemühung und den Einsatz ist man selbst zuständig. Gottes Hilfe ist grenzenlos im Wegweisen und unterstützen. Egal welche Irrwege man vielleicht sogar immer und immer wieder einschlägt, Gott hilft immer wieder.

 Nur die Liebe hat die Kraft, alles zu heilen.

 Die Liebe ist das, was alles zusammenhält und die Liebe ist die feinste – aber auch die stärkste Macht, die es gibt.

 Der Mensch hat jedoch etwas, das ihn von der Liebe, die überall ist, trennt.

 Und das ist das menschliche Ego (konkretere Charakterisierung erfolgt etwas später im Text).

 Dabei sind die Menschen in Wirklichkeit gar nicht ihr Ego, genauso wenig sind sie ihre Gedanken oder ihre Taten. Sie wissen es nur nicht mehr, die Erinnerung an den himmlischen Ursprung ist verblasst, sobald sie auf der Erde angelangt sind. Sie haben ihr wahres Sein vergessen und identifizieren sich nun mit ihrem Ego, welches der einzige Halt zu sein scheint.

 Der Mensch ist jedoch in Wirklichkeit ein wunderbares Wesen Gottes, ein Teil Gottes, der sich auf der Erde im menschlichen Körper selbst erfahren und entwickeln kann. Da die Menschen ihr wahres Wesen jedoch oft nicht mehr kennen, sich mit ihrem Ego identifiziert haben (Lifestyle, das mag ich, so denke ich, so und so will ich sein, so bin ich) und danach handeln, unterbewusst aber ihren guten Wesenkern erinnern, haben sie oft Schuldgefühle, wenn das „Nach-dem-Ego-Handeln“ mal in Streit oder anderen Konflikten ausartet.

 Dabei liebt Gott sie über alles und er verzeiht alles.

 Gott kennt keine Wut, kein Nachtragen, er ist die pure Güte. Wenn das Höchste, Gott, also keine rächenden, negativen Eigenschaften hat und einem immer bedingungslos vergibt, welchen Grund haben die Menschen dann, sich selbst oder Anderen etwas zu verübeln? Und wenn man das wirklich wieder erinnert, dann kann man erkennen, dass man nur sich selbst und den anderen zu vergeben braucht, um wieder frei zu sein.

 Vergebung gegenüber Anderen wächst aus Mitgefühl, kein Beurteilen, kein Bewerten, kein Mitleid, einfach nur schlichtes Mitgefühl.

 Sich selbst zu vergeben ist oft das Schwierigste.

 Denn bevor das Ego seine Macht verliert und es sich schnell verkriechen muss, weil Gottes Licht sonst alles Dunkle erhellen würde und das Ego schwinden würde, redet es den Menschen lieber ein, dass sie es nicht Wert sind, geliebt zu werden.

 Es zählt ihnen ihre Fehler auf, es redet sie schlecht.

 Es schürt die Wut auf sie und ein selbstzerstörerischer Prozess kann, wenn man ihm Macht gibt, eröffnet sein. Oder andersherum beginnt es, einem vielleicht „Fehler“ als gerechtfertigt einzureden, weil man ja besser sei als Andere. Das ist dann ein „Überheblichkeitsprozess“, der im Maximum in Macht- und Ansehensgier enden kann.

 So sind schon viele hochentwickelte Wesen abgestürzt.

 Denn je höher man gen Licht kommt, umso mehr wird man auch immer wieder vom Dunklen besucht, denn es hat automatisch Angst um seine Existenz und wirbelt panisch auf, um seinen Fall zu verhindern.

 Anders könnte man dieses auch als eine Art Prüfung betrachten und verstehen. Die Festigkeit und Stärke unserer Entscheidung zum Guten wird erprobt.

 So wie eine feine Blüte viel reines Licht und Geborgenheit zum Gedeihen braucht, also sicheren Raum. Die Geborgenheit ist stark, wenn die Sicherheit, die Klarheit da ist. So braucht es erst einmal Festigkeit in der Entscheidung zum ausschließlich Guten, bevor der reine Liebessamen sich in einem entfalten kann. Wenn man sein Schicksal in Gottes Hände legt und sich immer wieder daran erinnert, dass die Liebe die stärkste und einzig wahrhaftige Macht ist und auch danach handelt und sich kleine und große „Fehler“ (sind übrigens sehr gut, sie dienen zum Lernen und halten die Demut vor Gott aufrecht) immer wieder vergibt, dann wandert man direkt auf die große Liebe zu.

 

 Nun zu den Eigenschaften des Egos:

 Gewinnen und Vergnügen ist ihm das Liebste.

 Was ihm einen persönlichen Vorteil bringt, was Anerkennung bringt, es gut dastehen lässt, was ihm Macht und Kontrolle gibt, wird angestrebt.

 Das schließt automatisch andere Dinge, die in Wirklichkeit mit allem mitverbunden sind, aus.

 Das wiederum sorgt für Trennung, welche aufgrund der natürlichen Verbundenheit von allem in der Wirklichkeit nicht echt und damit leidvoll-schmerzhaft ist. Die Dinge, nachdem das Ego verlangt, sind an sich vielleicht gar nichts Schlechtes.

 Nur die Anhaftungen daran, die Abhängigkeiten zu ihnen, z.B. zu bestimmten Erwartungen, Vorstellungen, oder Zielen, sind problematisch.

 Das menschliche Ego mag auch gerne Recht haben.

 Und es will zeigen und beweisen, dass es Recht hat.

 Es ist außerdem stolz und es streitet deswegen auch gern. Es will alles wissen und es will sich damit präsentieren. Es will zeigen das es etwas weiß, und was es weiß. Es will alles besser wissen.

 Es will auch alles verstehen und nachvollziehen.

 Denn es hat Angst.

 Es hat Angst davor, keine Kontrolle über Dinge zu haben. Vor allem aber hat es Angst davor, seine Macht zu verlieren. Deshalb baut es sich einen großen Schutz. Einen Egoschutz bestehend aus sich selbst als Ego vor Anderen. Es plustert sich auf, es schirmt ab, es will weder die Wahrheit noch Kritik hören. Zur Not wird es dann wütend, um etwas abzuwehren, es stellt sich übertrieben gut dar, es strahlt eine Autorität aus um Andere zu abzuschrecken und es macht (sogar oft vorsorglich) lieber Andere klein, bevor es selbst eine Verletzung erleidet.

 Dieses Ego ist das Dunkle im Menschen.

 Jeder Mensch hat es.

 Der eine pflegt es mehr, der andere weniger. Aber jeder hat es in sich. Die Frage ist nur, wie viel Macht bekommt das Ego von einem Menschen, der ja selbst die Entscheidungen trifft. Ganz wenige Menschen, wie beispielsweise Menschen, die schon im Bewusstsein von bedingungsloser Liebe leben oder die Heiligen oder die Weisen oder die komplett Erleuchteten, beachten ihr Ego kaum oder gar nicht.

 Es ist sehr wichtig, dass es das Dunkle gibt.

 An ihm kann sich das Helle zeigen, an ihm kann sich alles weiterentwickeln! So wie eben schon angedeutet: Wenn sich mehr Licht ausbreitet, wirbelt das Dunkle erstmal auf und wütet herum. Dem entgegen stehen zu können, zeigt Reife. Klappt es noch nicht, so kann man dankbar die aufgezeigten, noch zu überwindenden Schwachstellen annehmen.

 Auf der Erde sind jegliche Bewusstseinsstufen vertreten (von pechschwarz bis strahlendhell).

 Wie gesagt, eben aus dem Grund, damit sich alles aneinander weiterentwickeln kann.

 Ich wiederhole: Die Frage ist, wie viel Macht gibt der einzelne Mensch seinem persönlichen Ego?

 Wenn das Ego im alltäglichen Leben der Chef ist, gibt es für den jeweiligen Menschen nur äußerliches Glück. Abgesehen davon, hat sein egoistisches Handeln aber nur persönlichen Wert, es hat keinen richtigen Wert, keinen Wert für die Gemeinschaft, höchstens nur scheinbar (gemessen daran, dass der größte Wert der ist, der für alle wertvoll ist.)

 Dabei ist ohne Gott gar nichts möglich- weil ja alles von Gott stammt.

 Daher: Gott allein kennt alles, weiß alles und kann alles.

 Und nur durch Gott können wir Dinge ausprobieren und durch Erfahrungen zu Erkenntnissen gelangen.

 Wer das vergisst und hauptsächlich nach seinem Ego handelt, schneidet sich selbst von der alles integrierenden Liebe ab, was automatisch inneres Leid

 verursacht.

 Wer hingegen aus dem Herzen heraus handelt, der kann das wirkliche Glück finden.

 Wer aus dem Herzen heraus handelt, der handelt in Liebe. Wer in Liebe kommt, kann auch zur bedingungslosen Liebe finden.

 Wer bedingungslos liebt, der handelt nicht nur für sich, sondern für alle.

 Und wer für alle im Guten handelt, der kann wirklich glücklich werden.

 Denn das Selbstlose, das Füreinander, das Miteinander, das Zusammenhalten, das nach dem natürlichen Zustand des Einsseins Handeln, also auch das miteinander Teilen macht wirklich glücklich, schließlich ist man selbst ja auch ein Teil von allem.

 Andersherum betrachtet:

 Wer andere verletzt, der verletzt auch sich selbst.

 Denn im wirklichen Ganzen betrachtet, sind wir alle Brüder und Schwestern, wir haben alle den gleichen himmlischen Vater.

 Wir Menschen sind im Grunde alle gleich.

 Es gibt keinen, der besser oder schlechter ist.

 Es gibt auch keinen, der mehr oder weniger Achtung verdient hat. Wir leben nur auf verschiedenen Bewusstseinsstufen in verschiedenen Bewusstseingraden, was uns voneinander unterscheidet.

 Das ist so, als ob wir in verschiedenen Schulklassen sind. Der eine ist in der ersten Klasse, der andere vielleicht schon in der fünften.

 Der in der ersten Klasse ist aber nicht schlechter als der andere, er ist einfach erst in der ersten Klasse.

 Es gibt Menschen, die im negativen Bewusstseinbereich leben. Diese wissen es nicht besser, als so zu handeln, wie sie handeln. Sie sind vernebelt, verschleiert, verschlossen und sehen das Licht nicht.

 Und es gibt Menschen in anderen Bewusstseinsbereichen...

 Alles was existiert hat ein Bewusstsein.

 Jedes Bewusstsein bewegt sich irgendwo zwischen Wahrheit und Unwahrheit (jedoch kann die Unwahrheit gar nicht mehr „bewusst“ heißen...).

 Je höher das Bewusstsein eines Menschen, desto höher ist die Energie in der er lebt.

 Je höher die Energie desto mehr Liebe. Liebe ist die höchste Energie und die tiefste Wahrheit. Die eine Wahrheit. Die Grundwahrheit. Die Wahrheit.

 Je mehr Liebe, desto weniger Krankheit und umso mehr Heilung.

 Bewusstsein ist nach oben hin potenziert.

 Das heißt, je höher das Bewusstsein eines Menschen, desto mehr kollektive Negativität gleicht er automatisch aus.

 

 Momentan befinden wir uns in einer Umbruchzeit.

 Es ist eine Zeit des Wandels, eine Zeit der Veränderung, ein Zeitenwandel.

 Es ist eine Zeit des Aufwachens.

 Es ist ein Erwachen, ein Einschmelzen in eine neue, höhere Dimension, ein neues, höheres Bewusstsein.

 Und die Menschen haben jetzt die Chance, sich zu diesem neuen Bewusstsein hineinzuentwickeln, sich in dieses neue Bewusstsein hineinzuentwickeln.

 Die Menschen können das Licht in sich finden und entzünden.

 Jeder hat dieses Göttliche Licht in sich, denn wir kommen alle von Gott.

 Je mehr Lichter in den Menschen entzündet sind, umso mehr Licht verbreitet sich auf der Erde und Dunkelheit schwindet mehr und mehr.

 Je mehr Lichter entzündet sind, desto einfacher wird es für alle anderen, auch ihr Licht zu finden und zu entfachen.

 

 Das Gute ist übrigens immer daran erkennbar, dass es einfach ist. Es ist aber auch gut, den „Feind“ zu kennen. Der Teufel steckt im Detail. Das Schattige ist kompliziert und raffiniert-manipulativ. Oft liegt es im Subtilen, versteckt sich im Schein des Guten. Das Schattige allein hat jedoch keine Kraft. Es hat kein Licht also kein wirkliches Leben in sich, es ist einfach nur lichtlos. Es nährt sich von jeglicher Form der Negativität. Es handelt aus dem Schlechten heraus. Es hat Angst. Und Angst ist eine Schwäche, ist also schwach. Indem man das Dunkle beachtet, ihm zuhört und es fürchtet, erlangt es seine Macht – nur dadurch. Allein, von sich aus hat es keine Kraft.

 Somit hat es keine eigene Identität und auch keine eigene Realität. Somit ist es in Wirklichkeit unwahr.

 Wenn man keine Negativität nährt, hat sie keine Kraft.

 Negativität bleibt Negativität. Alles Negative, selbst gewöhnliche Kleinigkeiten, die uns im Alltag begegnen, bleibt negativ. Egal in welchem Zusammenhang. Stolz bleibt Stolz, Verachtung bleibt Verachtung, Ärger bleibt Ärger, Wut bleibt Wut, Misstrauen bleibt Misstrauen, Opferdenken bleibt Opferdenken, Mutlosigkeit bleibt Mutlosigkeit, Resignationsgefühl bleibt Resignationsgefühl, Ausweichen bleibt Ausweichen, schwach bleibt schwach, kalt bleibt kalt, unfreundlich bleibt unfreundlich, unwahr bleibt unwahr...

 Das Negative ist in Wirklichkeit nicht echt.

 Und doch bedarf es Mut um zum Guten zu finden, denn dafür ist es oftmals nötig, sich seinen eigenen Ängsten und Widerständen (alles Ego) zu stellen. Wer noch nicht lieben kann, der hat noch etwas in sich zu überwinden, zu klären, zu lösen.

 Wer aus Angst heraus handelt statt aus Vertrauen, der handelt (oft ist das unbewusst) nicht im Guten.

 Aus Angst heraus zu handeln ist eine Schwäche, also schwach und kraftlos.

 Und Schwachsein ist eine Schwäche. Schwäche ist nicht gut. Angst bleibt Angst. Negativ bleibt negativ und gleichzeitig ist das Negative unwahr. Und Unwahrheit ist negativ.

 Wer in Liebe ist, handelt automatisch gut.

 Wer in Liebe ist, handelt automatisch so, wie es für Alle/s das Beste ist.

 Wer in Liebe ist, kann gar nichts tun, was schadet.

 Wer in Liebe ist, hilft automatisch allen anderen.

 Liebe ist das Mächtigste, was es gibt.

 Ein winziger Minitropfen Liebe hat die Kraft einen ganzen Ozean von Leid und Negativität auszugleichen.

 Liebe ist die Lösung für alles!

 Mögen alle Wesen, die danach streben, zum Licht finden!